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Suyay Herrera
Co-Muetter

Co-Madres (Co-Muetter)

(2022-24)
Digitale Fotografie

„PrimaVera“: häusliche Postkarten.

Aufzeichnungen des Alltags, während des Wartens und seit Veras Ankunft, drinnen im Haus und draußen, in Verbindung mit der Gemeinschaft und in einer ständigen Suche nach Wechselbeziehung mit der Natur, die uns umgibt.

Innerhalb des Multiversums und des Chaos, die meinen Kopf bewohnen, existiert ein Überlebensmechanismus, durch den ich die verborgene Schönheit um mich herum betrachte. Ich halte diese kleinen Szenen fest, die meine Aufmerksamkeit erregen.

Womit konfrontiert uns die Mutterschaft?

Von der unendlichsten Zärtlichkeit bis zur zermürbendsten Erschöpfung.
Uns vollkommen hinzugeben, zerbrochen; die letzten Stunden des Tages weiterzumachen und den allerletzten Tropfen Geduld aus uns herauszupressen.

Das Gute und das Böse leben nebeneinander: Das Gute ist das schönste und reinste aller Güter, und das Böse ist nur Müdigkeit, aber eine schreckliche. Licht und Schatten in einem ewigen Ringen um Macht.

Das Kind fordert, und die Mutter antwortet.
Ich will schlafen, aber ich kann nicht aufhören;
ich will Mutter sein und nicht aufhören zu erschaffen.

Ein ewiger Lernprozess,
noch ein Sturz… und wieder aufstehen!
Die Stunden bis zum täglichen Wecker zählen.
Die Minuten bis zur Rückkehr nach Hause zählen.
Verschmitzte Blicke und Lächeln,
Lachen, das mein Herz erfüllt.

Schokolade
Puppenhaus
Wutanfall
Wutanfall
Umarmung
Schlaf gut, meine Liebe.

2024 entwickelte sich das Projekt Co-Mütter zu einer Gruppenausstellung mit Arbeiten der Künstlerinnen Gabriela López Giménez, Victoria Benítez, Suyay Herrera und Jimena Bueno, die zugleich die Kuration übernahmen.

Die Erzählung der Ausstellung behandelt das Mutter- und Künstlerinnensein. Sie reflektiert die Idee des Clans und der Gruppe, das gemeinsame Mutter- und Künstlerinnensein sowie Gemeinschaft.

Die Ausstellung umfasst Arbeiten, Produktionsprozesse und In-situ-Vorschläge von vier Künstlerinnen und Müttern. Sie schaffen Bedeutung rund um das mütterliche Leben, die Verbindung zwischen künstlerischer Arbeit, Mutterschaft und Gemeinschaft sowie den Halt und die Fürsorge für Kind und Mutter.

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